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Feldbestellung, Ernte, Hausschlachtung - alles kein Problem! Und das bisschen Haushalt ist erst recht kein Thema, über das ernsthaft nachzusinnen sich lohnt! Sagen wir moderne Neuzeitmenschen, die solcherlei Arbeiten nebenbei erledigen, wenn überhaupt, oder erledigen lassen - von Maschinen. Wie sehr sich die Menschen früher - nicht etwa vor Jahrhunderten, sondern noch vor wenigen Jahren - mit den täglichen Pflichten in Haus und Hof abmühen mussten, wird bei einem Rundgang durch die Museumsscheune Kremmen deutlich. Ein Wasch- und Bügeltag geriet früher schier zum reinen Kraftakt, und in den Feldfrüchten steckte nicht nur die Wärme und das Licht eines Sommers, sondern auch der Schweiß von der schweren Arbeit des Bauern. Und viel, viel Zeit! Seit November 1999, als die Museumsscheune eröffnet wurde, haben viele Bürger aus Kremmen und Umgebung ihre alten Gerätschaften zusammengesucht und stellen sie dem Haus zur Verfügung. Die Exponate, allesamt Originale, die durchaus noch zum Gebrauch taugen, sind größtenteils Geschenke oder Dauerleihgaben und bezeugen authentisch, womit die Kremmener Ackerbürger - und freilich nicht nur sie - einst ihr Tagwerk vollbrachten. Manches Exponat ist gar witzig, die meisten sind originell, viele eindrucksvoll, und alle sind sie echt! Schlendern Sie durch das Museum - schlendern sie durch die Geschichte! Und - wenn Sie noch einen Dachboden oder Keller haben, der geheime Schätze zu verbergen verspricht: stöbern Sie! Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag bis Sonntag April bis September von 10 - 16 Uhr Oktober bis März von 12 - 16 Uhr

  • Tel: +49 (33055) 21159 #+49 (33055) 21161
  • Fax: +49 (33055) 21160
  • Web: www.scheunenviertel-kremmen.com